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Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie, um eine weitere Behandlungsform zu nennen, setzt bei den erlernten Verhaltensmustern an, die jeden Menschen prägen. Wieder sehr simpel gesagt: Wer – vor allem als Kind – mit bestimmten Verhaltensweisen schlechte Erfahrungen macht, trainiert sich Vermeidungsstrategien an. Die können im weiteren Leben aber hinderlich und sogar schädlich wirken, weil sie unter Umständen weit über das ursprüngliche Ziel hinausschießen. Auch verlernt der Betroffene mehr und mehr, mit den vermeintlich bedrohlichen Situationen umzugehen, für die er ja schließlich seine Vermeidungsstrategien entwickelt hat. So ein Thema kann sich vergleichsweise offensichtlich darstellen – zum Beispiel bei der Angst vor Hunden oder großer Höhe – aber auch versteckt wirken – zum Beispiel, wenn vermieden wird, emotionale Bindungen zu Menschen zu entwickeln. Ziel der Verhaltenstherapie ist es letztlich, erwünschtes Verhalten auf- und unerwünschtes abzubauen. Dabei macht der Klient mit Unterstützung des Therapeuten – sozusagen im „geschützten Raum“ - die Erfahrung, dass von den als bedrohlich empfundenen Situationen in Wahrheit gar keine Bedrohung ausgeht.